Eine Strategie ist kein Dokument, sondern ein Weg.

Wohin wollen wir und wie kommen wir dort an?

Ich begleite Sie auf dem Weg von Strategie & Umsetzung, von der Klärung der Richtung bis zur Verankerung im Alltag.

Worum es geht

Zwischen Nordstern und Alltag.

Strategie soll Orientierung geben. Dafür muss sie beim Gehen im Einsatz sein und somit in Umsetzung kommen. In vielen Organisationen wird Strategie aufwändig entwickelt und dann auf einem Laufwerk abgelegt. Meist gibt es noch eine Info dazu und den Hinweis, dass man in einem Jahr den Fortschritt prüfen wolle. Weil Tagesgeschäft und laufende Projekte bereits alles füllen, verliert die Strategie schnell an Präsenz.

Nach einem Jahr versucht man dann hektisch, die laufenden Projekte rückwärts auf die Strategie zu mappen und Fortschritt zu zeigen. Das ist aber keine Umsetzung von Strategie, sondern Rechtfertigung.

Richtig eingesetzt ordnet Strategie die tägliche Arbeit. Aus ihr leitet sich ab, welche Projekte starten, welche Entscheidungen jetzt fallen, die es ohne sie nicht gäbe, und welche Vorhaben bewusst beendet werden, weil sie nicht mehr zur gewählten Richtung passen.

Besonders das Beenden ist unbequem. In vielen Organisationen wirkt der Satz „Das haben wir angefangen und viel investiert, also machen wir es fertig.“ sehr viel stärker als die beste Strategie.

Mein Vorgehen

Wie aus Strategie Bewegung wird.

Drei Bewegungen prägen meine Arbeit zwischen Strategie & Umsetzung. Sie verschränken sich und wiederholen sich, je nachdem, was die Lage und die Zeit verlangen.

Lage verstehen.

Wir schauen, wo Sie stehen: im Markt, in der Organisation, in Ihrer Zeit. Was macht Ihre Arbeit aus, wofür sind Sie gemacht, welche Möglichkeiten öffnen sich, und was fordert die Zukunft von Ihnen? Oft liegt der eigentliche Strategie-Impuls nicht dort, wo das aktuelle Problem am lautesten ruft.

Prioritäten schärfen.

Aus der Lage und aus der Zukunft, die Sie schaffen wollen, werden Entscheidungen. Wir konkretisieren, was in den nächsten Monaten Vorrang bekommt, was neu beginnt, und was zurücktritt. Oft ist das Zweite schwerer: Zu sagen, was nicht mehr getan wird, verlangt mehr Klarheit als neu zu beginnen.

Bewegung anstoßen und halten.

Die ersten Schritte sind die wichtigsten. Ich begleite und unterstütze Sie dabei, die Strategie im Alltag zu verankern und anpassungsfähig zu halten, wenn sich Markt oder Rahmenbedingungen verändern. Ich ziehe mich zurück, wenn Sie das Tempo allein halten.

Aus der Praxis

Womit Kunden zu mir kommen.

Der Markt für technische Weiterbildung hatte sich nach der Corona-Zeit verschoben. Digitale Formate waren gefragt, die Angebote einer Schulungs-Sparte innerhalb eines Tech-Konzerns aber noch stark auf Präsenz ausgelegt. Die Organisation wollte sich neu ausrichten, ohne das laufende Geschäft zu verlieren.

In der Arbeit zeigte sich, dass unter der Formatfrage weitere Themen lagen. Die Infrastruktur war nicht auf digitale Schulungsräume oder virtuelles Arbeiten an digitalen Zwillingen ausgelegt. Außerdem orientierte sich die Produktentwicklung, deren technische Produkte die Schulungen tragen, in Roadmap und Release allein an Kundenszenarien. Die Bedarfe des Schulungsgeschäfts waren dort kaum bekannt.

Zum Zeitpunkt meines Einstiegs lag die Strategie bereits auf dem Tisch. Was fehlte, war ein Rhythmus, der Strategie und tägliche Arbeit verbindet. Gemeinsam mit dem Portfolio- und Produktmanagement sowie Vertretern unterstützender Einheiten haben wir ein kaskadierendes Vorgehen etabliert. Dieses basiert auf einer Jahresplanung, die aus der Langzeitstrategie abgeleitet ist und selbst wiederum in Quartalspakete auffächert. Somit gibt es einen roten Faden vom einzelnen Quartalspaket bis zur Langzeitstrategie und umgekehrt. Das Unternehmen entschied sich für OKR als Rahmen. Ich habe die Methodenschulung übernommen, die Quartalsworkshops facilitiert und Schlüsselpersonen einzeln begleitet.

Parallel haben wir die Kommunikationslücke zur Produktentwicklung geschlossen. Releases ließen sich schneller in Schulungsszenarien einbauen und somit konnten neue Angebote schneller ausgerollt werden.

Nach dem Jahr läuft der Zyklus kontinuierlich. Schulungsangebote kommen schneller auf den Markt, die Abstimmung mit der Produktentwicklung trägt. Die Begleitung habe ich an einen internen Mitarbeitenden übergeben, womit die Organisation den Prozess heute eigenständig trägt.

Nach einem Führungswechsel wollte eine Teilorganisation eines Tech-Unternehmens mit mehreren Produktentwicklungsgruppen ihre strategische Richtung schärfen mit klarer Orientierung zu einer Software-Organisation.

In Einzelinterviews mit Schlüsselpersonen zeigte sich, dass unter der strategischen Richtungsfrage weitere Themen lagen. Einzelne Personen trugen mehrere Rollen, die in sich Widersprüche bargen. Das Produktportfolio überschnitt sich und erschwerte dem Vertrieb die Kundenansprache.

Mitarbeitende kannten Produktstrategie und Abkündigungspläne nur fragmentarisch. Die emotionale Bindung an eigene Produkte war groß. Die Neuausrichtung war damit auch eine Identitätsfrage.

In einem zweitägigen Offsite hat das Leadership-Team gemeinsam die neue Strategie erarbeitet. Die Umsetzung habe ich ca. ein Jahr begleitet. Wir etablierten einen kontinuierlichen Strategie-Prozess und schärften die Beiträge der unterlagerten Wertströme, einschließlich der Frage, was sie nicht mehr tun.

Im Wertstrom eines Bestandproduktes fielen verschiedene Themen zusammen. Wir gründeten ein Transitionsteam und erarbeiteten im Rahmen eines strategiebasierten Veränderungsprojektes einen Meta-Prozess, der das Team für zukünftige Veränderungen selbstständig handlungsfähig macht.

Nach dem Jahr steht die Strategie der Teilorganisation und ist synchronisiert mit der Bereichsstrategie. Der Strategie-Prozess läuft kontinuierlich, was Transparenz schafft und schnelle Anpassungen ermöglicht. Das Leadership-Team ist neu zusammengewachsen.

Nächster Schritt

Wenn Bewegung in Ihre Strategie kommen soll.

Strategie & Umsetzung gelingen selten nebenbei. Vielleicht muss eine Richtung erst gefunden werden. Vielleicht ist sie klar, aber im Tagesgeschäft kaum spürbar. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, wo Sie stehen, und prüfen, ob und wie ich Sie unterstützen kann. Kostenlos und unverbindlich. Ich melde mich innerhalb eines Werktages.