Sven Köhler, Berater für Organisationsentwicklung & Teamentwicklung

Sven Köhler

Berater für Organisationsentwicklung

Als Berater für Organisationsentwicklung begleite ich Organisationen in undurchsichtigen und unsicheren Lagen, in denen vieles ineinander greift und einfache Erklärungen das Wesentliche verfehlen. Wir schauen gemeinsam genauer hin, sortieren die verschiedenen Aspekte und bringen das in Gang, was die Lage wirklich verlangt.

Werdegang

Mein Weg hierher.

Mein Weg in die Organisationsentwicklung begann in der Software. Zehn Jahre lang habe ich bei Siemens an embedded Software in der Steuerungsentwicklung für Werkzeug- und Produktionsmaschinen gearbeitet. Dabei habe ich in verschiedenen Projektgrößen von Multiteam bis alleinverantwortlich in den Bereichen HMI- und Firmwareentwicklung mitgewirkt. Vor allem als Alleinverantwortlicher habe ich Full-Stack-Erfahrungen von der Anforderung bis zur Integration und Qualitätssicherung sammeln können. Schon damals fiel mir auf, dass der Erfolg eines Produkts nicht nur am Code selbst liegt. Vielmehr liegt er in der Art, wie zusammengearbeitet wird, wie Entscheidungen fallen und wie Wissen geteilt wird.

Im Rahmen eines Transformationsprojektes zur Einführung von Agilität in der Business Unit kam ich in die Inhouse-Beratung. Über zwölf Jahre habe ich anfangs Einzelpersonen und Teams, später dann auch ganze Organisationsbereiche dabei begleitet, Agilität nicht als Managementmode, sondern als Hilfsmittel zum Aufbau der notwendigen Flexibilität zu nutzen. Beraten habe ich dabei in unterschiedlichen Konstellationen, vom Einzelteam bis zu Multiteam-Projekten mit über zehn Teams, vom Produktteam mit Ende-zu-Ende-Verantwortung bis in den Leitkreis einer Business Unit. In den ersten Jahren war ich neben der Rolle als Inhouse-Berater für ca. 1 Jahr als Testarchitekt für eine Steuerungslinie verantwortlich und später führte ich anderthalb Jahre eine Gruppe mit fünfzehn Mitarbeitenden. So habe ich Organisation aus drei Perspektiven kennengelernt: aus dem Tun, der Beratung und der Verantwortung.

Im Lauf der Jahre habe ich erkannt, dass viele Hindernisse in Teams und Projekten mit agilen Methoden allein nicht zu lösen sind. Sie liegen tiefer in der Organisation, im Zusammenspiel von Strukturen, der Führung und der Kultur. 2020 begann ich nebenberuflich als Berater zu arbeiten und meinen Blick auf den Mittelstand zu weiten. 2025 habe ich den Konzern verlassen, um als Berater für Organisationsentwicklung freier wirken und Organisationen mit einem ganzheitlichen Blick begleiten zu können.

Haltung

Wie ich arbeite.

Meine Arbeit setzt voraus, dass der Auftraggeber sich selbst als Teil der Lage versteht und jemanden sucht, der mit ihm hinschaut und handelt, statt für ihn.

Wenn eine Strategie zwar auf dem Papier steht, aber den Alltag nicht erreicht, schauen wir, was das verhindert, und arbeiten an den Stellen, an denen sich Richtung und Tun wieder verbinden.

Wenn zwischen Teams oder Bereichen mehr Reibung als Wirkung entsteht, übersetzen wir gemeinsam zwischen den Perspektiven und entwickeln mit den Beteiligten ein neues Zusammenspiel.

Wenn ein Führungsteam erst noch zueinanderfindet, schaffe ich den Raum, in dem die schwierigen Fragen verhandelt werden können, bis Rollen, Verantwortung und gemeinsame Richtung tragen.

Wo ich nicht der Richtige bin: bei Krisensanierung und klassischer Produktstrategieberatung. Beides hat seine eigene Disziplin und braucht andere Hände.

Am stärksten wirke ich in längerer Begleitung. Punktuelle Mandate übernehme ich gern und sage offen, wenn aus meiner Sicht ein längerer Bogen sinnvoller wäre.

Nächster Schritt

Was Text nicht zeigen kann.

Diese Seite gibt einen kurzen Einblick, wie ich denke und arbeite. Ob wir zusammenpassen, zeigt sich jedoch erst im Gespräch. Schreiben Sie mir gern, wenn Sie das prüfen möchten. Das Erstgespräch ist unverbindlich. Ich melde mich innerhalb eines Werktages.